Ein neuer CT-Untersuch stand mir diese Woche bevor und je näher dieser Termin rückte, je angespannter und nervöser wurde ich…
Der undefinierbare Herd, der beim Knochenszinti im letzten Juni an meiner Schulter entdeckt wurde, musste genau angeschaut, die Lebermetastasen und der allgemeine Stand kontrolliert werden. Seit einer Weile habe ich immer öfter teilweise starke Schmerzen in den Schultern und dies war nun auch der Grund, dass ich vor diesem CT-Untersuch noch viel angespannter war wie sonst. Wie sehr wünsche ich mir einen weiterhin stabilen Befund und dass ich mein Leben noch viele Jahre in vollen Zügen geniessen darf!
Letzte Woche malte ich ein neues Bild, um meinen beunruhigten und angespannten Gefühlen Ausdruck zu geben. Ich konnte mich dem Malen voll und ganz hingegeben und genoss diese schöne, spezielle Zeit sehr, die mir etwas innere Ruhe schenkte.
Am Tag vor dem Untersuch ging ich ausgiebig und länger wie sonst im Wald walken und tankte ganz viel Kraft und Energie aus der wunderbaren Natur, die mich so sehr stärkt und mir grosses Vertrauen schenkt. Abends meditierte ich vor dem Einschlafen und dies half mir, mich in einen ruhigen, angenehmen Schlaf zu tragen.

Am Untersuchungstag war ich früh genug aufgestanden, um meinen steifen, schmerzenden Körper langsam in Schwung zu bringen, hatte meinen frisch zubereiteten Fruchtquark, den Tee und meine Medikamente zu mir genommen und danach durfte ich für 4 Stunden nichts mehr essen vor dem Untersuch.
Auf meinem Fussweg zum Bahnhof begleiteten mich herrliche Sonnenstrahlen und fröhliches Vogelgezwitscher, als würde mir die Natur und das göttliche Universum viel Kraft, Mut und Zuversicht mit auf meinen Weg zum CT-Untersuch geben… habe Vertrauen in Alles was kommen mag… alles ist gut…
Nach meiner Anmeldung in der Klinik sass ich wie gewohnt in dem kleinen Seitenraum der Empfangshalle und trank den Liter Wasser mit Kontrastmittel innerhalb einer Stunde. Pünktlich nach dieser Stunde wurde ich zum CT aufgerufen und nach dem Untersuch wartete ich auf die Bilder, die ich jedes Mal mitnahm, um Sie später meinen Arzt zu zeigen. Während ich auf meine CT-Bilder wartete ergab sich ein Gespräch mit einer netten Frau, die zum ersten Mal ein CT machen musste und sehr dankbar und beruhigt war für die Informationen, die ich ihr über diese Untersuchung gab.
Den CT-Untersuch hatte ich wieder einmal geschafft und der Stand meiner Gesundheit und des Krankheitsverlaufes war nun auf den Bildern festgehalten, die ich mit mir nach Hause trug. Ich kann nichts daran ändern und muss es hinnehmen wie es ist…
So ertrage ich meine üblichen Nebenwirkungen der Kontrastmittel und gedulde mich die paar Tage bis der Bericht des Radiologiearztes vorliegt und mein Arzt den aktuellen Befund nächste Woche mit mir besprechen wird.






Abgelegt in Alltag einer Krebsbetroffenen, Leona | Keine Kommentare »